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Klimaschutz trifft Industrie

Der Klima- und Energiefonds wurde ins Leben gerufen, um die Umsetzung ihrer Klimastrategie zu unterstützen – kurz, mittel- und langfristig. Ein besonders schwieriges Thema: Klimaschutz und Energie. „Es ist eine Jahrhundertaufgabe für Österreich, maximalen Klimaschutz mit der Sicherung des Industriestandorts zu vereinen“. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurden gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie erstmals alle Stakeholder an einen Tisch geholt. Mit dabei  führende Industrieunternehmen, Interessensvertretungen, Forschungseinrichtungen und Fachverbände. Das Ergebnis ist weltweit einzigartig: der erste Forschungs-Fahrplan für die energieintensive Industrie. Vogel: „Die Studie zeigt, dass Klimaschutz und Standortsicherung keinen Widerspruch darstellen. Im Gegenteil: Gezielte Technologieentwicklung leistet einen Beitrag zum Klimaschutz, festigt den Standort Österreich und schafft Arbeitsplätze.“ In einem Idealszenario hängt die Industrie in 35 Jahren überwiegend an der Steckdose – und nicht mehr an Öl- und Gaspipelines. „Energieintensive Betriebe werden dann rund zehnmal mehr Strom nutzen, der natürlich aus leistbaren Erneuerbaren Energien stammen muss. Die aktuelle Studie zeigt, dass wir daher in allen Sektoren radikale Innovationen für energetisch optimierte Prozesse und Verfahren brauchen. Um die Forschungsergebnisse möglichst rasch Wirklichkeit werden zu lassen, sind groß angelegte Demoprojekte das Um und Auf.“

Dieses Jahr wird‘s konkret

Im Jahresprogramm 2015 sollen die Ergebnisse in Förderprogramme gegossen werden. „Der Klima- und Energiefonds versteht die Ergebnisse der Studie als klaren Auftrag: Als einzige Institution in Österreich verknüpfen wir in unserem Energieforschungsprogramm Forschungs-, Umwelt- und Wirtschaftsförderung im Bereich der Grundlagenforschung bis hin zur Pilotanlage. Dieses breite Angebot wollen wir als Partner für die Industrie weiterhin bereitstellen und ausbauen.“

ZUR PERSON
DI Theresia Vogel führt seit 2010 gemeinsam mit DI Ingmar Höbarth die Geschäfte des Klima- und Energiefonds. Zuvor leitete Theresia Vogel in der FFG den Bereich der Strukturprogramme, welcher mit einem Team von 40 ExpertInnen ein spezifisches Förderportfolio mit Fokus auf die Beseitigung struktureller Hemmnisse für industrielle Forschung und Technologieentwicklung anbietet. Das wohl bekannteste Förderprogramm aus diesem Portfolio ist das Kompetenzzentren-programm COMET, wo internationale sichtbare, wissenschaftliche Spitzenleistungen gefordert und gefördert werden. Frau DI Vogel studierte nach Abschluss der HTL Bauingenieurwesen an der TU Wien und schloss dort ihre Diplomprüfung mit Auszeichnung ab. Sie war während ihrer Studien-zeit als Studienassistentin im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Im Anschluss war sie Leiterin des Wissenschafts-bereichs Umweltmanagement und Qualitäts-management an der Fachhochschule Wiener Neustadt am Standort Wieselburg und hat u. a. den Themenbereich „Nachhaltigkeit und Umweltmanagement“ aufgebaut und in diesem Themenfeld geforscht. Der Klima- und Energiefonds wurde 2007 durch die Bundesregierung ins Leben gerufen, um die Umsetzung ihrer Klimastrategie zu unterstützen – kurz, mittel- und langfristig. Eigentümer ist die Republik Österreich, vertreten durch das Lebensministerium und Infrastrukturministerium.

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